Montag, 30. Oktober 2017

FINALE VERLOSUNG


Wir haben es endlich geschafft 👋  VERLOSUNG. Auf diesem Weg dürfen wir unsere Gewinner bekanntgeben.  Reinhold und Regina STRASSER gewannen eine LAUFANALYSE Christine und Walter STUMPF freuten sich über einen LAKTATTEST und Judith REGNER darf sich einen STARTPLATZ bei unserem 100kmWIENLAUF aussuchen.
Ausserdem haben noch folgende Unterstützer unserer Aktion Funktionsleibchen, Schlauchtücher und Isogetränkdosen gewonnen:
NICOLE KUNCZER
HEINZ SCHALUDEK
MICHAEL & SUSANNE STEIGER
BIBIANE RUTHNER
MATTHIAS MORITZ
PETER KRAUTHAUFER
TILO POTT
HELGA ZERBES
VERONIKA MITTERHUMER
LEOPOLDINE FLICKER
ROMANA WEGERER

Dankeschön!!!

Wir werden unsere Abenteuer fortsetzen .............. 

Sonntag, 6. August 2017

Servus, Pfiat Gott und auf Wiedersehn!

Bekanntlich hat alles, bis auf die Wurst, ein Ende!
Auch unser Abenteuer und somit auch unsere täglichen Berichte und Erzählungen.
Wir haben versucht, Erlebtes und Erfahrungen so gut wie möglich weiterzugeben. Für alles hat die Zeit und die Energie nicht gereicht. Aus diesem Grund haben wir uns für den Abschluss überlegt, unsere Nachbarn, Julia und Christoph zu bitten, ein paar Fragen zu stellen, die in unseren Berichten noch nicht oder unklar beantwortet wurden.
Wie war die Regeneration bzw wie erholt man sich bei so vielen Laufkilometern?
Wir haben versucht, sofort nach dem Lauf unsere Energiespeicher aufzufüllen. Dafür gab es den Smoothie, angereichert mit Eiweiß, Leinöl und Curcuma und Pfeffer, um das Open Window optimal zu nützen. Leinöl, Curcuma und Pfeffer als natürliche Entzündungshemmer. Danach eine Dusche und sofort eine erste Massage der Beine und ein paar Minuten Schlaf oder Ruhe. Zwischendurch immer wieder Kleinigkeiten zu essen, Babybrei aus dem Glas oder bilanzierte Trinknahrung. Ganz wichtig war der von Angelika entwickelte Fersensitztest am Vorabend des Laufes. Konnten wir auf den Fersen sitzen, wussten wir, dass alles gut werden wird.
Am schwierigsten war es an einem nicht Lauftag, nicht auf das Essen zu vergessen, da es viele andere Dinge zu erledigen gab.
Wieviel Energie braucht man während des Laufes und was isst man?
Laut unseren Uhren zwischen 3000 und 4000kcal. Kann man den Uhren vertrauen, wurden davon meist mehr als 50% aus den Fettspeichern gewonnen. Angelika bevorzugte Tee mit Honig, Maltodextrin und 1g Salz/l in ihrer Trinkblase. Das waren ca 300kcal/l Getränk. Ca 0,8l/h wurde davon getrunken und alle 20km gab es ein Energiegel oder eine bilanzierte Trinknahrung. Angelika hat es auch mit Eiweißriegeln probiert, aber davon musste sie regelmäßig in die Büsche hüpfen, was dann auf die Dauer doch etwas nervig wurde.
Ich hatte meine Geschmacksreihenfolge mit Isogetränk+Maltodextrin mit Zitronengeschmack, Cranberry-Saft + Maltodextrin und Johannisbeersaft+Maltodextrin und bei langen Etappen zum Abschluss wieder Zitrone. Ab der 2. Stunde gab es stündlich ca 15g eines Eiweißriegels und ca 20km vor dem Ende meine Trinknahrung, verdünnt mit Wasser (1:2) + Guaranapulver (7g). Auch meine Getränke waren mit 1g Salz/l aufgepeppt und enthielten ca. 350kcal/l. Die Trinkmenge war ident zu der von Angelika. Wir waren aber so ziemlich die einzigen, die auf der Laufstrecke nichts gegessen haben. Alle anderen Läufer schlugen fleißig zu an den Buffets auf der Laufstrecke.
Wieso gab es immer einen Smoothie und wieviel Energie enthielt dieser?
Nach einer Etappe von 50km und mehr hat man wirklich nicht mehr viel Lust zu kauen. Das war bzw ist die einfachste Form, viel Energie in kurzer Zeit aufzunehmen. Den Energiegehalt kann ich leider nicht genau sagen, aber ich schätze so 400-500kcal waren da schon drin. Viel wichtiger aber war bzw ist es, dass nicht nur Kohlenhydrate sondern auch Eiweiß im Smoothie sein musste, damit die Reperaturprozesse optimal ablaufen können.
Welche Laufstrategie war bei den Einzelläufern zu erkennen und welche Strategie hattet ihr?
Zu Beginn schien es, als wollten die meisten das Rennen an den ersten Tagen gewinnen. Die meisten mit dieser Taktik schieden vorzeitig aus dem Rennen aus.
Die Elite wusste ganz genau, welches Tempo ihr Körper verträgt und das wurde penibel eingehalten. Auffälllig war, dass alle Läufer, die am Ende unter den Top 5 gelandet sind ganz ohne Uhr gelaufen sind, sondern nur auf ihren Körper gehorcht haben und es wurden keine taktischen Geplänkel geführt. Jeder schien bei sich zu sein. Wer nach 10 Tagen noch im Rennen war, wurde belohnt, weil sich scheinbar der Körper auf die Anforderungen einstellt und beginnt, trotz Belastung leistungsfähiger zu werden. Fast alle Einzelläufer sind die letzten Etappen schneller gelaufen als die ersten. Hat sich auch daran gezeigt, dass die Spätstartergruppe wieder größer wurde.
Auch wir haben es so angelegt, dass wir versuchten, ganz bei uns zu bleiben und auf den Körper zu hören, dass Tempo ergab sich meist von alleine. Bei Angelika war dieser Effekt des schneller werdens ebenfalls zu beobachten. Die letzten Etappen waren alle in einem satten 6'/km Schnitt. Ich hatte das Gefühl, dass Rennen hätte für sie noch locker länger Dauern können.
Ich konnte diesen Effekt leider nicht auskosten, weil mir leider die Orthopädie einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Was ich aber beobachten konnte war das Phänomen, dass ab dem 5. oder 6. Lauftag die Oberschenkel absolut kein Problem mehr darstellten und der Fersensitztest bereits am Abend nach dem Lauf wieder bestanden worden wäre.
Wolltet ihr einmal aufhören?
Auf gar keinen Fall, diesen Gedanken hat es kein einziges Mal gegeben!
Wie verhielten sich die Hunde im Schlachtschiff?
Die waren von Anfang an sehr entspannt. Während der Fahrt lagen sie auf dem Bett und schliefen. Nervös waren sie immer nur bei den VPs, da spürten sie wahrscheinlich auch unsere Aufregung. Sobald wir am Etappenziel waren und Oskar seinen Platz auf dem Fahrersitz einnahm, wussten wir, wir waren für diesen Tag angekommen.
Was war der schönste Moment?
Angelika: die letzte Etappe von Klemens. Keine Ahnung ob es Vorahnung war oder einfach eine Herzenssache, aber ich wollte bei VP4 stehen bleiben und nicht erst 10km weiter bei VP5. Auf Klemens zu warten war dieses Mal schrecklicher als die anderen Male, ich schnappte mir das Rennrad und folgte den Pfeilen Klemens entgegen, aber wie es halt mein Naturell ohne Navi war, war es zu allererst der falsche Weg und ich erreichte Klemens erst wieder an der VP. So schlimm es für ihn war diese Strecke zu bewerkstelligen, so schön war es für mich ihn begleiten zu können.
Klemens: So komisch es klingt, aber wohl die letzte Einzeletappe nach Garmisch-Partenkirchen. Körperlich ziemlich angeschlagen, habe ich mit Angelika einen zweiten Treffpunkt bei VP5 ausgemacht. Die Freude, als Angelika schon bei VP 4 mit Rad und Helm bereit steht und beschließt mich bis ins Ziel zu begleiten ist unbeschreiblich. Es werden die emotionalsten und schönsten 21km dieses Abenteuers.
Ein Abschiedsgruß von Peter!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns auf unserem Weg von Oben nach Unten begleitet haben, mit uns mitgefiebert und mitgelitten haben. Danke für eure emotionale Unterstützung unseres Laufes und eure finanzielle Unterstützung unsers Spendenprojektes.
Wir sind stolz ca € 2200,- an die ais-Jugendbetreuung überweisen zu können, freuen uns aber sehr, wenn es in den nächsten Tagen noch ein bisschen mehr werden würde.

Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut!




Samstag, 5. August 2017

Home, sweet home!

Unglaublich, wie ungewohnt und groß einem die eigene Wohnung vorkommt, nach 20 Tagen im Wohnmobil. Sogar der Gang im Eingangsbereich ist mir schon riesig vorgekommen, als ich in der Wohnküche stand, fühlte ich mich fast verloren und hatte Angst mich zu verlaufen. Aber im eigenen Universum findet man sich gleich wieder zurecht.
Da ich das Schlachtschiff noch am Parkplatz abstellen musste, hatte Angelika bereits begonnen, unsere Utensilien der letzten Wochen aus- und wegzuräumen,
Das Bad war übersäht mit Schmutzwäsche. Ich hatte Zweifel, ob der Weg bis zur Dusche noch bis zum Abend frei werden würde und das, obwohl die erste Garnitur Laufkleidung schon in der Waschmaschine ein Bad nahm. Also gab ich mein Bestes bei der Schmutzwäsche. Sortieren, gruppieren,zu Haufen stapeln. So konnte ich zumindest einen Weg zur Dusche frei bekommen. Angelika kümmerte sich in der Zwischenzeit um all die anderen Dinge, die uns begleitet haben. Die Apothekenkiste wollte ausgeräumt werden, die Kiste mit Pulvern, Gewürzen und sonstigen geheimen Zutaten unserer Sportgetränke verlangte ebenfalls nach Zuneigung. Säfte, Mineralwasser wollte verstaut werden und die Kühlbox  musste von Lebensmitteln, aber vor allem von Eiswasser und den Resten der Eiswürfel befreit werden.
Nicht zu vergessen, auch die Hunde, die sichtlich froh waren, wieder in den eigenen vier Wänden zu
Sarah, tiefenentspannt
sein, verlangten noch kurz nach einem Spaziergang, um die Ereignisse der letzten drei Wochen zu erschnuppern und wollten, ehe sie sich in einen Ecke verzogen, noch gefüttert werden.
Auch wenn kein Laufen mehr am Programm stand, der Körper verlangte um Punkt 22 Uhr nach "Licht aus".
Nach einer erfrischenden Dusche geht es endlich wieder ins eigene Bett und wir waren so müde, dass uns weder die Balkonparty im Nachbarhaus noch das ständige Gepiepse eines Rauchmelders mit schwacher Batterie den Schlaf rauben konnte.
Heute um 8Uhr ging es wieder weiter mit dem großen Aufräumen. Nach einem gemütlichen Frühstück, ganz ohne Brei, und einem dicken Nutellabrot zum Abschluss, machten wir uns ans große Saubermachen des Wohnmobils.
Jakob konnte uns leider nicht helfen, denn er hat den Virus, der die letzten Tage die Läufer ärgerte, als Andenken mit nach Wien genommen und verbrachte den Vormittag Großteils auf der Toilette.
Aber Angelika und ich haben das gemeinsam super hingebracht. Ich brachte die letzten Utensilien, die es gestern nicht mehr in die Wohnung geschafft haben, in die Wohnung und wechselte todesmutig das defekte Scheinwerferlicht, während Angelika dem Staub und Schmutz auf die Pelle rückte. Da Sebastian, unser ältester Sohn, zu Mittag vom Hauptbahnhof abzuholen war, brachte ich zum Abschluss auch noch den Boden des Schlachtschiffes auf Hochglanz. Nach dem Auftanken ging es wieder zurück auf den Parkplatz, wo es noch bis morgen stehen darf, ehe wir es wieder an Brigitte und Mogens zurückgeben. Es war ein echt toller und wichtiger Begleiter die letzten drei Wochen.
Wir gönnen uns jetzt ein gemütliches Abendessen und freuen uns auf das süße Nichtstun.

Freitag, 4. August 2017

4 Vagabunden fahren nach Hause

Durch den entschärfteren Ablauf der "Zugspitzenetappe", kein Warten bis 16:00Uhr um im Gänsemarsch zur Zugspitze zu klettern, war es möglich sich entspannt auf das Abschlussessen und die darauffolgende Siegerehrung vorzubereiten - auch die langsameren Läufer konnten sich in Ruhe duschen und umziehen. Ein letztes Mal ein alkoholfreies Weissbier bestellen und die Energie wieder hochfahren lassen - zur Feier des Tages gab es auch eine Nachspeise!!! Ein Gefühlsgemisch aus Wehmut, Erleichterung und Vorfreude auf zu Hause schleicht sich in die Gemüter. Auch viele Ehepartner, Fans und Angehörige sind gekommen um ihre Lieben zu empfangen und hochleben zu lassen. Unser kleiner familiärer Fanclub, Marianne, Rudi, Jakob und Bernhard sind mittendrin, für uns ein schönes Gefühl sie dabei zu haben. Da auch bereits ausgestiegene DLL-Läufer wiedergekommen sind, um bei der Zugspitzenetappe mitzulaufen - ging der Tagessieg an den taubstummen Jörg Rosenbaum, er  musste verletzungsbedingt bei der 8. Etappe aussteigen. Da die Zeitnehmung nur bis SonnAlpin ging hat Bernhard Munz mit 3h50 den Etappenrekord der Sololäufer souverän gewonnen - ein bewunderswerter Mann. Bernhard war anfangs immer bei der Laufelite, Henry, Günter, Jens, Alex, Jörg, Alvin, Kalle, Jean-Louis und abwechselnd wir. Doch dann kam der große Fall, zu schnelles Lauftempo forderte ihren Zoll - "Shin splint". Jörg und Kalle stiegen aus Jens, Bernhard und auch ich mussten Tempo reduzieren und die Elite blieb. Für einen erfolgsverwö
hnten Läufer wie Bernhard war es mental extrem belastend nicht mehr vorne mitlaufen zu können, überholt zu werden und mit Schmerzen zu laufen. Aber sowohl Bernhard als auch ich kämpften uns wieder dorthin zurück wo wir waren, zur Laufelite und das war "WOW". Bei Klemens kamen die Schmerzen erst etwas später, gekoppelt mit der Magen-Darmunstimmigkeit - aber wir schafften es. Die Zugspitzenetappe eroberten wir in 5h05 und waren immerhin vorne dabei. In der Gesamtwertung gewann Henry Wedher mit deutlichem Vorsprung von 2h vor Günther Naab und Jean-Louis Vidal. Wilma Dierx gewann bei den Frauen und bei den zweier Teams  holten wir uns die
Lorbeeren mit mehr als 24h Vorsprung- aber alle genauen Zeiten werden erst später veröffentlicht und ich will da auch nicht vorgreifen. Es war eine bewegende Pokal- und Medaillenvergabe, viele Danksagungen und ich hatte so das empfinden, das sich Oliver Witzke so gar nicht trennen wollte. Jeder Teilnehmer hatte seinen mit eigenem Namen versehen Pokal, eine eigens kreierte Getränkedose mit dem DLL-Logo und allen Teilnehmernamen - diese Feinheiten hätte ich Oliver gar nicht zugetraut - Hut ab. Der Abschied von einigen viel schwer, aber die Hoffnung sie bei irgendwelchen Abenteuern wiederzusehen ist gross und ausserdem gibt es ja Facebook. Da noch einiges schriftlich Aufzuarbeiten sein wird - werden noch ein paar Posts folgen - denn Regeneration und "social-medien-Entwöhnung" sollte geplant ablaufen, sonst fehlt uns was.
Aber trotzdem möchten wir uns schon jetzt bedanken, für eure Unterstützung. Ihr ward da und habt uns das Gefühl gegeben, dass wir euch durch unser Abenteuerh begeistern konnten. Wir fühlten uns ummantelt, denn ihr ward da. DANKESCHÖN

Donnerstag, 3. August 2017

Die Zugspitze ruft



Vier Österreicher gingen auf Reisen und landeten alle beim Deutschlandlauf 2017. Christian Stolovic, Christian Maierhofer, Klemens Huemer und Angelika Huemer-Toff. Da unser "Holz" härter als alles andere ist - haben wir es bis nach ganz oben geschafft. Gestern nach dem Briefing von Oliver war mir eigentlich gar nicht gut bei dieser Sache - unzählige Male bin ich zu unserem Schlachtschiff gewandert und hab noch wichtige Dinge geholt - Stirnlampe, warme Sachen, Essenzen für unseren Zaubertrank, Trailschuhe und und und. Bis alles erledigt und hergerichtet war, zeigte die Uhr 23:00. Der Start für uns war um 6:00 Uhr - das hieß Tagwache um 4:30 Uhr. Denn ein Frühstück musste sein - obwohl unser Lunchpaket vom Hotel mehr als grosszügig war (zwei Riessenbaguett, Obst in Mengen, Getränke, zwei weichgekochte Eier..) aber für uns und für unser Vorhaben nicht wirklich geeignet - wir begnügten uns mir Bananen und Fortimel. Oskar und Sarah blieben im Hotelzimmer während unserer letzten Tour, aber ein morgendlicher Spaziergang musste noch sein - alles Zeit am Morgen und vor dem Start. Klemens ging es Gott sei Dank wesentlich besser und ein Wettkampf sollte es ja nicht werden, sondern ein schnelles zügiges Gehen. Am Start warteten schon meine Schwiegereltern Rudi und Marianne geduldig bis wir endlich daherkamen, wir immer "kurz vor knapp". Am Start mussten wir dann noch erfahren, das eine ziemliche Magen-Darmverstimmung  die Läufer in der Nacht wach gehalten hatte. Keiner schüttelte die Hand oder umarmte sich zur quasi letzten Begrüßung vor einem Start, schliesslich sollten die Keime dort bleiben, wo sie waren. Die Sackerl mit den warmen Sachen noch schnell abgegeben und ab zur Startlinie. Es war schon sehr bewegend ein klein wenig Familie als Fangemeinde am letzten Start zu haben. Dann das letzte Mal der Countdown 10 bis START. Nur wenige preschten los - die meisten gingen, ein entspanntes Gefühl kam auf. Diese Etappe war die schönste, entspannendste und beeindruckenste und vom gemeinsamen Erleben gar nicht zu reden. Wir hatten Zeit zum Plaudern, nicht nur mit uns, sondern auch mit den anderen Läufern, was währende der Etappenläufe bei mir eher selten der Fall war, ich bin keine gesprächige Läuferin. Die Landschaft zur Zugspitze ist sehr anspruchsvoll und ich habe alle Sololäufer bewundert, nicht nur die ledierten, wie zum Beispiel Peter der Rollerfahrer mit seinen 75 Jahren. Dieser Mann hat unvorstellbares in diesem Alter geleistet. Um all diese Dinge zu realisieren, die Glücksmomente, aber auch die tiefen, emotionalen und manchmal zweifelnden Gedanken verarbeiten zu können  haben wir dann noch Zeit - jetzt geht`s erst einmal zum Essen und zur Siegerehrung und zum "Schnaps-trinken" PROST wir haben was zum Feiern. Vielleicht denken ein paar noch an unsere "Muskeltiere", die für diese positiven Strapazen auch zum Teil aufgenommen haben. SPENDEN BITTE - ein kleiner/grosser Aufruf, für diejenigen, die es noch nicht geschafft haben. DANKE.